Premiere der Barockoper »Alcina« im Staatstheater am Gärtnerplatz
Januar 2025; Im Staatstheater am Gärtnerplatz ist ab dem 31. Januar die Barockoper »Alcina« von Georg Friedrich Händel zu sehen. Regisseurin Magdalena Fuchsberger übernimmt gemeinsam mit Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner die Inszenierung dieses Gesamtkunstwerkes. In der Titelrolle gibt Jennifer O’Loughlin ihr Rollendebüt, ebenfalls aus dem Ensemble sind Sophie Rennert (Ruggiero), Andreja Zidaric (Morgana), Gyula Rab (Oronte), Timos Sirlantzis (Melisso) und Mina Yu (Oberto) zu erleben sowie als Gäste Monika Jägerova (Bradamante) und Alina Wunderlin (Morgana).
Das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz wird dirigiert vom Chefdirigenten und Barock-Spezialisten Rubén Dubrovsky.
Wenn fahrende Ritter nicht gerade mit »Heiden« fechten, dann verstricken sie sich gerne in riskante Liebesabenteuer. So auch Ruggiero, der in den Bann der Zauberin Alcina gerät, die ihre Widersacher und Ex-Freunde wahlweise in Steine, Bäume oder Tiere verwandelt. Mithilfe seiner Geliebten Bradamante, die ihm nachgereist ist, befreit Ruggiero nicht nur sich selbst, sondern auch alle auf der Insel verzauberten Menschen.
In der Saison 1734/1735 dominierte Georg Friedrich Händel das Covent Garden Theatre in London: Neben drei Oratorien ließ er hier fünf Opern aufführen, darunter zwei Weltpremieren, die beide auf Episoden aus Ariostos Versepos »Der rasende Roland« fußten: »Ariodante« und eben »Alcina«. Dieser letzte große Opernerfolg Händels in London ist ein Gesamtkunstwerk besonderer Art: Alcinas Zauberinsel wird belebt von Elementen des Gesangs, der Pantomime, des Tanzes und des Maschinentheaters. Ein weiteres kräftiges Lebenszeichen auf dem faszinierenden Feld der Barockoper, präsentiert vom Gärtnerplatztheater.
Dramma per Musica
Musik von Georg Friedrich Händel
Nach Antonio Fanzaglias Libretto »L’isola di Alcina«
Basierend auf Ludovico Ariostos »Orlando furioso«
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Rubén Dubrovsky I Regie: Magdalena Fuchsberger I Choreografie: Karl Alfred Schreiner I Bühne: Stephan Mannteuffel I Kostüme: Pascal Seibicke I Licht: Michael Heidinger I Dramaturgie: Christoph Wagner-Trenkwitz