Spielzeitpräsentation 26/27

Das Staatstheater am Gärtnerplatz präsentiert die Spielzeit 2026/2027

Staatsintendant Josef E. Köpplinger plant mit seinem Ensemble neun Premieren, darunter drei Uraufführungen und die Europäische Erstaufführung eines Musicals. Im Mai 2027 findet erstmalig im Gärtnerplatztheater ein Opernball statt.

15. April 2026; Das Staatstheater am Gärtnerplatz stellte am 15. April das Programm der Saison 2026/2027 vor. Staatsintendant Josef E. Köpplinger, Chefdirigent Rubén Dubrovsky und Ballettdirektor Karl Alfred Schreiner präsentierten neun Neuproduktionen aus den Genres Oper, Operette, Musical und Ballett. Als besonderes Highlight wurde für den 15. Mai 2027 der erste Münchner Opernball im Gärtnerplatztheater angekündigt – ein Fest für die Musik, die Kunst und das Leben unter dem Motto »Vive la Belle Époque!«.

»Ihr Vertrauen in unsere Vorstellungen und Ihre Liebe zu unserem Haus verdienen ein herzliches Dankeschön.«, wendet sich Staatsintendant Josef E. Köpplinger an das treue Publikum seines Hauses. Er ergänzt: »Die hohe Auslastung von abermals rund 98 % ist uns mehr als Freude. Sie darf uns jedoch nicht jene notwendige Hinterfragung ersparen und kein Risiko scheuen lassen, neben gewohnten Sichtweisen Neues und Altes in neuer Deutung zu bringen.«

Die Neuproduktionen der Spielzeit 2026/2027

Die erste Premiere der Saison wird am 16. Oktober die Oper »Die Reise nach Reims« von Gioachino Rossini sein. Regie führt Dirk Schmeding, der zuletzt »Der Liebestrank« am Haus inszenierte. Die musikalische Leitung hat Enrico Lombardi inne.
Es folgt am 20. November die turbulente Operette »Die Landstreicher« von Carl Michael Ziehrer in der ersten Regiearbeit von Christiane Lutz am Gärtnerplatztheater. Die musikalische Leitung übernimmt Michael Brandstätter, Erster Kapellmeister und Stellvertretender Chefdirigent.

Mit dem Musical »Als Hitler das Rosa Kaninchen stahl« von Thomas Zaufke nach dem Erfolgsroman von Judith Kerr ist am 9. Dezember auf der Studiobühne des Gärtnerplatztheaters die erste Uraufführung der Spielzeit zu erleben. Tristan Braun führt erstmalig am Haus Regie, die musikalische Leitung hat Kapellmeister Andreas Partilla inne.

In »Far West« machen Mattia Russo und Antonio De Rosa, die Choreografen des Künstlerteams KOR’SIA, die unendliche Weite Amerikas spürbar und spielen in ihrer Ballett-Uraufführung zu bekannten Western-Melodien mit den Klischees des Wilden Westens. Premiere ist am 29. Januar, es dirigiert Eduardo Browne.

Am 5. März folgt in der Regie von Herbert Föttinger die Oper »Romeo und Julia« von Charles Gounod zur Aufführung. Die Musikalische Leitung übernimmt der Chefdirigent des Hauses, Rubén Dubrovsky.
Mit »Lakmé« von Léo Delibes präsentiert das Gärtnerplatztheater ab dem 27. März einmal mehr ein Belcanto-Meisterwerk in einer halbszenischen Aufführung. Der Puppenkünstler Nikolaus Habjan führt zusammen mit dem von ihm kreierten Professor Julius Bienenzeisel geistreich und kompetent durch die abenteuerliche Handlung, es dirigiert Sébastien Rouland, die szenische Gestaltung verantwortet Chefassistent Alexander Kreuselberg.

Mit Spannung erwartet inszeniert Staatsintendant Josef E. Köpplinger die Europäische Erstaufführung des Musicals »Finding Neverland« von Gary Barlow und Eliot Kennedy mit Premiere am 16. April. Die Co-Regie und Choreografie übernimmt Adam Cooper, die musikalische Leitung Andreas Partilla.
Richard Strauss und Hugo von Hoffmannsthal gelang mit »Ariadne auf Naxos« eine humorgewürzte, rauschende Feier der Liebe und der Musik zu den Grundthemen Eros und Thanatos. Premiere der Oper in der Regie von Staatsintendant Josef E. Köpplinger ist am 18. Juni, die musikalische Leitung hat Michael Balke, Erster Gastdirigent des Gärtnerplatztheaters, inne.

Die letzte Premiere der Saison wird am 16. Juli das Ballett »Buenos Aires 1940« in der Choreografie von Karl Alfred Schreiner sein. Nach »Berlin 1920« und »Chicago 1930« der dritte Teil seiner tänzerischen Auseinandersetzung mit dem 20. Jahrhundert. Die Uraufführung wird von Rubén Dubrovsky dirigiert.

Die Spielzeitpremieren der Saison 2026/2027

Im Repertoire zeigt das Gärtnerplatztheater die große Bandbreite des Musiktheaters mit Produktionen aus den Genres Oper, Operette, Musical und Tanz.
Die erste Vorstellung der Spielzeit 2026/2027 wird am 20. September die Oper »La traviata« von Giuseppe Verdi sein. Es folgen ab dem 25. September weitere Vorstellungen des Musicals »Les Misérables«, für welches dem Theater auch für diese Spielzeit erneut die Verlagsrechte eingeräumt wurden. Zudem darf sich das Publikum auf weitere Vorstellungen von »My Fair Lady« sowie »La Cage aux Folles« freuen.

Mit den Opern »Der Liebestrank«, »Hänsel und Gretel«, »Figaros Hochzeit«, »Die Zauberflöte« sowie »Fürst Igor« und »Der Besuch der alten Dame« ist große Vielfalt geboten.

Im Genre Operette finden sich Vorstellung der Produktionen »Drei Männer im Schnee«, »Der Graf von Luxemburg«, »Die lustige Witwe«, »Die Fledermaus« sowie »Candide« und »Im weißen Rössl« auf dem Spielplan, letztgenannte mit einem Sing-along am 27. Mai 2027.

Vervollständigt wird die Saison mit den Ballettproduktionen »Strawinsky in Paris« sowie »Aschenbrödel« und »Rock to Heaven«. Zudem sind die kultige Dancesoap »Minutemade« und »Sparks« wieder im Programm.

Die Mitglieder des Opernstudios präsentieren ab dem 8. Juli auf der Studiobühne des Gärtnerplatztheaters Leonard Bernsteins Opern-Einakter »Trouble in Tahiti« in der Regie von Fleur Snow als Finale ihres zweijähriges Mentoringprogramms.

Das Open-Air-Konzert auf dem Gärtnerplatz bildet dann bei kostenfreiem Eintritt am 18. Juli einen sommerlichen Abschluss der Saison.

Konzerte

Das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz unter der Leitung seines Chefdirigenten Rubén Dubrovsky präsentiert zwei Orchesterkonzerte. Sieben Kammerkonzerte, zusammengestellt von den Musikerinnen und Musikern des Gärtnerplatztheaters, bieten auch in dieser Spielzeit wieder intime musikalische Momente im Foyer. Ergänzt werden dies um zwei Konzerte der neu gegründeten Orchesterakademie.

Aufgrund des großen Erfolgs findet am 3. Dezember erneut ein Gärtnerplatz-Christmas-Singalong statt. Auch das beliebte Neujahrskonzert ist am 8. Januar unter dem Titel »Schön ist die Welt – die Operetten-Gala« wieder auf dem Spielplan zu finden.

Im Rahmen von »Kunst trifft Kunst« sind Orchestermitglieder zudem am 5. Februar erneut in der Alten Pinakothek zu Gast.

Gastspiele und Extras

Erstmalig wird das Staatstheater am Gärtnerplatz bei den Tiroler Festspielen Erl zu Gast sein und dort zwei Vorstellungen der »Fledermaus« in der Inszenierung von Josef E. Köpplinger präsentieren. Das Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz ist mit »Aschenbrödel« von Karl Alfred Schreiner erneut im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg sowie mit »Strawinsky in Paris« von Marco Goecke und Jeroen Verbruggen beim Winterballett der Opernfestspiele Heidenheim eingeladen.

Zu Gast am Gärtnerplatztheater sind mit ihren »Opern auf Bayrisch« Gerd Anthoff, Conny Glogger und Michael Lerchenberg. Dabei begrüßen sie abwechselnd die Gaststars Helmut Schleich, Monika Gruber und Dieter Fischer. Christoph Wagner-Trenkwitz präsentiert anlässlich runder Gedenktage großer Musiktheaterschaffender erneut vier Gesprächskonzerte mit dem Titel »Oper_ette« im Pausenfoyer des Gärtnerplatztheaters.

Junges Gärtnerplatztheater

Für das junge Publikum des Gärtnerplatztheater stehen die Konzerte »Der Karneval der Tiere« von Camille Saint-Saëns und »Peter und der Wolf« von Sergej Prokofjew, jeweils mit Texten von Loriot, auf dem Spielplan. Als Sprecherin konnte für beide Produktionen Marina Blanke, bekannt als »Checkerin Marina«, gewonnen werden. Mit dem Musiktheaterstück »Der kleine Prinz« ist das Theater wieder in Schulen unterwegs. Außerdem erarbeitet der Jugendclub des Gärtnerplatztheaters erneut ein Musiktheaterprojekt.