Sandra Moon
© Ida Zenna

Solistin

Sandra Moon

Sandra Moon wurde in Ohio (USA) geboren und studierte dort Gesang am Cincinnati-Conservatory of Music. Ihr Debüt gab sie neben Placido Domingo an der Lyric Opera of Chicago als Frasquita in »Carmen«. Festengagements führten sie ans Theater Aachen, ans Badische Staatstheater Karlsruhe und von 1997 bis 2012 ans Staatstheater am Gärtnerplatz, wo sie Partien wie Violetta Valéry (»La traviata«), Fiordiligi (»Cosí fan tutte«), Pamina (»Die Zauberflöte«), Nedda (»Der Bajazzo«), Konstanze (»Die Entführung aus dem Serail«), Alice Ford (»Falstaff«) und Agathe (»Der Freischütz«) sang.

Gastengagements führten die Sopranistin u. a. als Cleopatra (»Giulio Cesare in Egitto«) und Zdenka (»Arabella«) an die New Yorker Metropolitan Opera, als Asteria (»Tamerlano«), Fulvia (»Ezio«) und Onorio (»Amadigi«) zu den Internationalen Händel-Festspielen nach Karlsruhe, als Gräfin (»Le nozze di Figaro«) und Donna Anna (»Don Giovanni«) an die Columbus Opera, als Gilda (»Rigoletto«) und Cleopatra an die Cleveland Opera, in der Titelrolle von »Lucia di Lammermoor« nach Portland/Oregon, als Zulma (Naumanns »Cora und Alonzo«) zu den Dresdner Musikfestspielen und als Chrysothemis (»Elektra«) ans Theater Lübeck.

Darüber hinaus sang sie im Konzertbereich u. a. das Sopransolo in Brahms’ »Ein deutsches Requiem« bei den Münchner Philharmonikern sowie Strauss’ »Vier letzte Lieder«, Beethovens »Missa Solemnis« und Mozarts »Requiem« beim Charleston Sinfonieorchester und gab ihr Debüt in der New Yorker Carnegie Hall als Ännchen (»Der Freischütz«).

Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Christoph Eschenbach, John Nelson, James Levine, Sergiu Celibidache und René Jacobs zusammen.