María José  Montiel
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Soloist

María José Montiel

Seit ihrem Italiendebüt als Carmen in Bizets gleichnamiger Oper ist die spanische Mezzosopranistin María José Montiel in dieser Rolle auf der ganzen Welt aufgetreten: in der Schweiz, in Deutschland, Frankreich, Japan und den USA, 2014 und 2015 in Tel Aviv mit dem Israel Philharmonic Orchestra und am Teatro San Carlo in Neapel unter Zubin Mehta. Zu ihrem Repertoire zählen außerdem Partien wie Dalila (»Samson et Dalila«), Amneris (»Aida«), Ulrica (»Un ballo in maschera«) Sesto (»La clemenza di Tito«) und Rosina (»Il Barbiere di Siviglia«). Sie trat an den großen Opernhäusern und Konzertsälen der Welt auf, von der Carnegie Hall in New York über die Mailänder Scala und die Wiener Staatsoper bis zum New National Theatre in Tokio. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Lorin Maazel, Zubin Mehta, Riccardo Chailly, Ádám Fischer oder Jeffrey Tate.

Als Konzertsängerin hat sie sich ebenso einen Namen gemacht und ist insbesondere als Liedinterpretin mit französischen und spanischen Liedern in der ganzen Welt aufgetreten. Zahlreiche Aufnahmen bei Dial, BIS, RTVE, Ensayo, Fundación Autor, Deutsche Grammophon und Stradivarius belegen ihre Vielseitigkeit. Ihre CD »Modinha« war als Finalist für den Grammy Award nominiert.

2015 wurde ihr der Nationale Musikpreis vom spanischen Ministerium für Bildung, Kultur und Sport verliehen. Seit 2019 hat sie eine Professur für Gesang an der Universität der Künste Berlin inne. 2023 wurde sie zum Mitglied der Real Academia de Bellas Artes de San Fernando (Spanien) gewählt.