Inga-Britt Andersson
Inga-Britt Andersson © privat

Solistin

Inga-Britt Andersson

Die deutsch-schwedische Sopranistin Inga-Britt Andersson studierte Operngesang bei Prof. Claudia Rüggeberg an der Folkwang Hochschule in Essen und schloss ihr Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Zahlreiche Meisterkurse u. a. bei Charles Spencer, Klesie Kelly, Ruth Ziesak, Ulrich Eisenlohr, Axel Bauni, Ulf Bästlein, Niels-Peter Rudolph sowie Sprachkurse in Italien ergänzten ihre Ausbildung.

Sie begann ihre Laufbahn als festes Ensemblemitglied des Theaters Plauen-Zwickau. 2009 wechselte sie an das Staatstheater Mainz und war im Jahr danach sowohl in Mainz als auch am Oldenburgischen Staatstheater unter Vertrag. Seit der Spielzeit 2012/2013 ist sie ausschließlich am Oldenburgischen Staatstheater engagiert, wo sie als Rosina (»Il barbiere di Siviglia«), Merab (»Saul«), Mimí und Musetta (»La bohème«) und in »Carmina Burana« zu sehen ist.

Zu ihrem umfangreichen Repertoire gehören darüber hinaus u. a. Sophie (»Der Rosenkavalier«), Pamina (»Die Zauberflöte«), Gilda (»Rigoletto«), Frau Fluth (»Die lustigen Weiber von Windsor«), Lady Harriet (»Martha«), Liú (»Turandot«), Sophie Scholl (»Die weiße Rose«) und Eliza (»My Fair Lady«).

Gleichzeitig übt Inga-Britt Andersson eine rege Konzerttätigkeit aus, wobei sie sich besonders der Liedinterpretation widmet. Sie trat u. a. beim Klavierfestival Ruhr mit einem Liederabend auf, gewann einen Sonderpreis beim Internationalen Liedwettbewerb in Stuttgart 2001, den ersten Preis beim Folkwang-Wettbewerb in Essen 2002 und belegte den dritten Platz beim Mendelssohn-Wettbewerb in Berlin 2004.