SALOME TANZ Premiere

Am 28. Februar 2020 fand die Uraufführung von SALOME TANZ statt. Hier gibt es Bilder von der Premiere und von hinter den Kulissen. (Mehr auch im #icharbeiteamtheater Blog aus der Damenschneiderei.)

Pressestimmen

»Sieger oder Verlierer? Opfer oder Täter? Das ist in 'Salome tanz' von Eyal Dadon nicht von Belang. Auch die Frage nach gut oder böse bleibt in seinem stimmungsschwangeren 80-Minüter nebensächlich. Womöglich genau deshalb gelingt es dem aus Israel stammenden Choreografen so spielerisch-unverkrampft, seine Vision von Salome als Störfaktor eines abstrakten Gesellschaftssystems auf die Bühne zu übertragen – mit zeitgenössischem Drive. [...] Eine beschaulich schön dahinrollende Grausamkeitsphantasie.«
die ganze Kritik auf abendzeitung-muenchen.de

»So verweist Dadon letztlich in zwinkernder Spieler-Ästhetik vom biblischen Mythos auf die drängend-realen Konflikte des nahen und mittleren Ostens. Das ist mutig, beklemmend und über weite Strecken sehr gut.«
die ganze Kritik auf sueddeutsche.de

»Eyal Dadon vollzieht hier zeitgenössich kühn den Sprung vom Fin de siècle, das die Figur Salome rauschhaft feierte, mitten hinein ins nüchterne elektronische Zeitalter: Oscar Wildes sprachrhythmisch getriebene, dennoch poetische 'Salome'-Tragödie ist transponiert zum Videospiel.«
Münchner Merkur, 02.02.2020

»Die Computerspiel-Ästhetik geht hervorragend auf und es macht wahnsinnigen Spaß, den grandiosen Tänzer*innen des Gärtnerplatz-Ensembles dabei zuzusehen, wie sie sich als Avatare, verfolgt durch eine Kamera mit Live-Übertragung, auf der Bühne bewegen und mit wie vielen szenisch-tänzerischen Einfällen es gelingt, virtuelle Realitäten zu erschaffen. Auch die Musik ist überzeugend arrangiert und changiert unter der Musikalischen Leitung von Michael Brandstätter zwischen Kammermusik und John Cage, Romantik und Minimalismus.«
die ganze Kritik auf tanznetz.de