Premiere ROMEO UND JULIA

Premiere ROMEO UND JULIA

Am 22. November fand die choreografische Uraufführung von ROMEO UND JULIA statt. Hier finden Sie Impressionen von dem Abend und erste Pressestimmen.

Pressestimmen

»Eine extreme und polarisierende Tanz-Performance am Gärtnerplatztheater: Die beiden isländischen Choreographinnen Erna Ómarsdóttir und Halla Ólafsdóttir zeigen Shakespeares Liebes-Tragödie als brutalen Abgesang auf Sexualität - das überzeugt. [...] Dieser Abend wird in Erinnerung bleiben und er wird das Publikum polarisieren. Gleichwohl eine mutige, erstaunliche, engagierte und verstörende Ensemble-Leistung und ein Triumph für die wirklich unerschrockenen Isländerinnen Erna Ómarsdóttir und Halla Ólafsdóttir.« mehr auf BR Klassik

»Was hier keucht, Angst-, Wut-, Brunft- oder Vogelschreie ausstößt oder synchron den Unterleib nach vorne stößt, hat wenig mit dem Personal selbst zeitgenössischer "Romeo und Julia"-Ballette zu tun und nichts mit der bürgerlichen Liebe. Es geht um Lust, Schmerz und das Gefängnis des Fleisches [...] Das Choreografinnen-Duo hält sich nicht mit der bekannten Geschichte auf, sondern liefert Assoziationen zu einzelnen Stationen, wozu es Zitate aus der bildenden Kunst und der Popkultur hernimmt. Dabei entstehen Bilder, die so kraftvoll sind wie das dunkle Grundtemperament des Abends.« mehr auf sueddeutsche.de

»Nichts wie hin, wer Partei ergreifen will!« Abendzeitung München, 24./25.11.2018

»Ständig sind die 20 ausgezeichneten Gärtnerplatz-Tänzer in raumgreifender Aktion – als in sich oft ungeordnete Masse tänzeln, springen sie ber die Bühne, [...] Gefällig ist der Abend nicht. Aber er wirkt als aktuell zeitspiegelnder Ausdruck. [...] Zudem musizierte das Staatsorchester unter Daniel Huppert in Hochform. [...] Man sollte sich auf dieses Island-Wagnis einlassen.« Münchner Merkur, 24./25.11.2018

»Dank seiner exzellenten Musiker konnte Daniel Huppert eine mitreißende, ausdrucksstarke, akzentuierte Interpretation liefern, die das Publikum zu schätzen wusste. [...] Der Ballettkompanie des Gärtnerplatztheaters wird im thematischen Verlauf von Liebe zu Lieblosigkeit, die in Brutalität umschlägt, eine extreme Körperbeherrschung und –sprache abverlangt, z.B. bei den Hebungen und dem Zu-Boden-Schleudern. Gerade in der Bewältigung dieser zeitgenössischen Bewegungssprache zeigt sich die hohe Qualität dieses so diversen und vielseitigen Ensembles.« mehr auf tanznetz.de