Kammerkonzerte 2013/14
Genau 25 Jahre liegen zwischen der Komposition von Antonín Dvořáks Klaviertrio f-Moll und Arnold Schönbergs Streichquartett fis-Moll – trotz grundlegender stilistischer Verschiedenheit eint die beiden Kompositionen, dass sie Ausdruck persönlicher Schicksalsschläge ihrer Urheber sind: Dvořák komponierte sein Klaviertrio kurz nach dem Tod seiner Mutter und schuf damit ein Werk von bekenntnishaftem Charakter und dramatischer Schönheit. Schönberg hingegen verarbeitete in seinem Streichquartett mit Sopransolo die Entfremdung von seiner Frau Mathilde und entwickelte darin die Vision von schwereloser Entrücktheit und Transzendenz von aller irdischen Bedeutung. Lassen Sie sich von einem Kammerkonzert inspirieren, das ganz im Zeichen musikalischer Emotionen steht!
Antonín Dvořák Klaviertrio f-Moll op. 65
Arnold Schönberg Streichquartett Nr. 2 fis-Moll op. 10 mit Sopransolo