Kaffeekantate
»Schweigt stille, plaudert nicht«, BWV 211
Musik von Johann Sebastian Bach
Text nach Picander
Semikonzertante Aufführung
Um das Jahr 1734 wurde Kaffee von den Machthabern mit Argwohn betrachtet, da sie einen Putsch von den Aufgeputschten fürchteten und daraufhin die Kaffeesteuer einführten. Auch Liesgen Schlendrian liebt nichts mehr, als täglich ihren Kaffee zu trinken – in den Augen ihres konservativen Vaters eine Unsitte. Doch Liesgen hat keine Revolution im Sinn, vielmehr die Erlaubnis zur Heirat. Dann müsste es aber unbedingt ein Mann sein, mit dem sie ihre Leidenschaft teilen kann …
In seiner berühmten Kaffeekantate, Höhepunkt der sächsischen Kaffeehausmusik des 18. Jahrhunderts, zeigt sich Bach von seiner deftig-humorvollen Seite und schafft unter Verwendung volkstümlicher Elemente ein belebendes kammermusikalisches Kunstwerk rund um eine wahre Leidenschaft!
In Kooperation mit dem Münchner Bachfest 2025

Besetzung am 11.11.2025
Barockvioline* Kumiko Yamauchi, Susanne Sonnemann
Barockviola* Clara Holdenried
Barockcello* Clemens Weigel
Barockkontrabass* Anton Kammermeier
Traversflöte* Uta Sasgen
Cembalo* Mairi Grewar
*historische Instrumente in der Stimmung A’=415Hz