Die Jahreszeiten

Oratorium in vier Teilen, mit filmischen München-Impressionen

Oratorium in vier Teilen, Hob. XXI:3
Musik von Joseph Haydn.
Libretto von Gottfried van Swieten.
Mit einem Film von Toni Schmid, Meike Ebert und Raphael Kurig

In seinem dritten und letzten Oratorium »Die Jahreszeiten« führt Joseph Haydn den Hörer durch den wechselhaften Jahreslauf: Da treiben die Knospen im Frühling, brennt die Sonne im Sommer, jauchzen die Bauern beim herbstlichen Weinfest und legt sich das Land zur winterlichen Ruh’. Gemeinsam mit dem Pächter Simon, dessen Tochter Hanne, dem Bauern Lukas und dem Chor der Landleute erleben wir Schönheiten und Gefahren sowie Freuden und Mühen, die der Weltlauf mit sich bringt.

Erzählten Joseph Haydn und sein Librettist Gottfried van Swieten in »Die Schöpfung« die religiös-mythische  Entstehungsgeschichte der Welt, so zeigen sie in »Die Jahreszeiten « den tätigen Landmenschen, der die reiche Schöpfung im Jahreslauf erlebt – auch hier, nicht ohne demutsvoll und fromm Natur und Leben allegorisch in Beziehung zu setzen. Das 1801 uraufgeführte Oratorium zählt zusammen mit seinem Vorgängerwerk »Die Schöpfung« zu den wichtigsten klassischen Beiträgen zur Gattung und weist mit seinen oft lautmalerischen und musikalisch-plastischen Naturschilderungen auf das Oratorium der Romantik voraus. Toni Schmid erarbeitete zusammen mit Meike Ebert und Raphael Kurig filmische München-Impressionen, die das Konzert unter der Stabführung von Marco Comin stimmungsvoll begleiten.

Besetzung

Musikalische Leitung Marco Comin
Choreinstudierung Felix Meybier


Chor des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz