ein elegant gekleideter Mann in einem Anzug sitzt in einem schönen Zugabteil. Recht neben ihm sitzt eine pompös gekleidete Frau in einem 3. Klasse Abteil.

Premiere der Operette »Der Graf von Luxemburg« im Staatstheater am Gärtnerplatz

März 2026; Am Freitag, 27. März um 19.30 Uhr findet im Staatstheater am Gärtnerplatz in München die Premiere der Operette »Der Graf von Luxemburg« von Franz Lehár statt. Die erste Neuinszenierung nach über 70 Jahren übernimmt Regisseur Peter Lund, der das Werk durch behutsame Anpassungen in einer schwungvollen Fassung auf die Bühne bringt. Die Musikalische Leitung hat Michael Brandstätter, Erste Kapellmeister des Staatstheaters am Gärtnerplatz, inne.

In Paris regiert der Karneval, und auch für zwei Neuankömmlinge geht es hoch her: Das Dienstmädchen Angèle möchte auf den Champs Élysées als Varietéstar groß herauskommen. René, Kammerdiener der Gräfin von Luxemburg, gibt sich kurzerhand als Graf aus, um rasch zu Geld zu kommen. Der Maler Armand und seine Liebste beschließen, arm aber glücklich zu sein. René dagegen lässt sich von Angèles »Mäzen« Basil zu einer Scheinehe mit ihr anheuern, um sie durch einen Adelstitel aufzuwerten. Schwelgerische Duette, heftige Kräche und ein zauberhaftes Happy End sind unvermeidlich!

»Bist du’s, lachendes Glück?« Diese Frage warfen Franz Lehár und seine Librettisten anno 1909 dem dankbaren Publikum zu und mahnten: »Lieber Freund, man greift nicht nach den Sternen …«. Der Komponist, seit dem Welterfolg der »Lustigen Witwe« wenige Jahre zuvor der neue Stern am Operettenhimmel, schuf mit seinem »Luxemburg« ein nicht minder melodienreiches und mitreißendes Meisterwerk.

Operette
Musik von Franz Lehár
Libretto von Alfred Maria Willner und Robert Bodanzky
Fassung für das Staatstheater am Gärtnerplatz von Peter Lund, musikalisch eingerichtet von Kai Tietje
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Musikalische Leitung: Michael Brandstätter I Regie: Peter Lund I Choreografie: Alex Frei I Bühne: Jürgen Franz Kirner I Kostüme: Daria Kornysheva I Licht: Michael Heidinger I Dramaturgie: Christoph Wagner-Trenkwitz