FÜRST IGOR

Premiere der Oper »Fürst Igor« im Staatstheater am Gärtnerplatz

Februar 2027; Am Samstag, 14. Februar um 19.30 Uhr findet im Staatstheater am Gärtnerplatz die Premiere der Oper »Fürst Igor« von Alexander Borodin statt. Regisseur Roland Schwab gewährt dem Publikum in seiner ersten Inszenierung am Gärtnerplatztheater einen Einblick in den schwierigen Entstehungsprozess des Werkes. Das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz wird dirigiert von seinem Chefdirigenten Rubén Dubrovsky.

Fürst Igor von Nowgorod-Sewersk führt seine Truppen in eine aussichtslose Schlacht gegen die benachbarten Polowetzer und gerät dabei in Gefangenschaft. Unterdessen reißt sein Schwager daheim die Macht an sich – bis die Polowetzer zum Gegenschlag ausholen. Am Ende gelingt Igor die Flucht. Doch sind er und die Heimat überhaupt noch zu retten? Welch katastrophale Auswirkungen überflüssige Kriege haben, die von machthungrigen Anführern willkürlich angezettelt werden, ist bis in die Gegenwart hinein zu erleben.

Der Chemiker und Hobby-Komponist Alexander Borodin tat sich ungeheuer schwer damit, die volksnahe Meisteroper zu schreiben, die seine Freunde von ihm erwarteten. Als Vorlage wählte er nichts Geringeres als eines der gewaltigsten Heldenepen der mittelalterlich-russischen Literatur: das »Igorlied«. Zu gewaltig für ihn, der stets um Ausgleich widerstreitender Konflikte und Gegensätze bedacht war? Nach 18 Jahren Arbeit hinterließ Borodin die Oper bei seinem Tod 1887 fragmentarisch. Alexander Glasunow und Nikolai Rimski-Korsakow formten daraus postum das Werk, das wir heute kennen – voll starker, impressiver Musik und inklusive den berühmten »Polowetzer Tänzen«.

Oper
Musik und Text von Alexander Borodin
vollendet und orchestriert von Alexander Glasunow und Nikolai Rimski-Korsakow

Musikalische Leitung: Rubén Dubrovsky I Regie: Roland Schwab I Choreografie: Karl Alfred Schreiner I Choreografische Mitarbeit: Patrick Teschner I Bühne: Piero Vinciguerra I Kostüme: Renée Listerdal I Licht: Peter Hörtner I Dramaturgie: Michael Alexander Rinz