Torsten Frisch
Torsten Frisch © Antioco Sannai

Solist

Torsten Frisch

Torsten Frisch studierte an der Hochschule für Musik »Felix Mendelssohn Bartholdy« in seiner Heimatstadt Leipzig. Er war Preisträger mehrerer Wettbewerbe, u. a. beim 8. Internationalen Johann-Sebastian-Bach Wettbewerb 1988 in Leipzig.

1990–1993 war Torsten Frisch Mitglied im Opernstudio der Komischen Oper Berlin. Im September 1993 wurde er Ensemblemitglied des Staatstheaters am Gärtnerplatz, wo er sich ein umfangreiches Repertoire in den Bereichen Oper, Operette und Musical erarbeitete. Zu seinen hier verkörperten Rollen zählen u. a. Vater (»Hänsel und Gretel«), Marcello (»La bohème«), Olivier (»Capriccio«), Dandini (»La Cenerentola«), Zar (»Zar und Zimmermann«) und Escamillo (»Carmen«).

Torsten Frisch pflegt insbesondere auch ein Repertoire zeitgenössischer Musik. So sang er u. a. 1994 die Titelpartie bei der Uraufführung von Paul Engels »Daniel« in München sowie 2008 im Münchner Herkulessaal beim »Musica Viva«-Abschlusskonzert. 1998 gab er sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper. Zahlreiche Opernproduktionen u. a. mit August Everding, Claus Guth, Josef E. Köpplinger und Harry Kupfer folgten.

Neben Rundfunkkonzerten wirkte der Sänger auch in verschiedenen Fernsehaufzeichnungen mit, u. a. als Sander in Gretrys Oper »Zemir und Azor«, als Doctor Stanislaus (»Candide«) und als Graf Ebersbach (»Der Wildschütz«).

Neben seiner Operntätigkeit pflegt Torsten Frisch ein umfangreiches Konzert-Repertoire, das die gängigen Werke seines Fachs im Bereich Oratorium und Lied umfasst.

Seit September 2007 ist er freischaffend tätig, gibt als Gesangspädagoge sein Wissen und seinen Erfahrungsschatz weiter und ist als ständiger Gast an verschiedenen Theatern zu sehen.