Solistin
Tichina Vaughn
Die amerikanische Mezzosopranistin Tichina Vaughn begann ihre Gesangskarriere als Mitglied des Metropolitan Opera Studios. 1996 debütierte sie am Staatstheater Stuttgart, wo sie von 1998 bis 2006 Ensemblemitglied war und ihr der Titel »Kammersängerin« verliehen wurde. In Stuttgart sang sie u. a. Partien wie Eboli (»Don Carlo«), Azucena (»Il trovatore«), Witwe Begbick (»Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny«), Herodias (»Salome«), Fricka (»Die Walküre«), Waltraute (»Götterdämmerung«) sowie Erda (»Siegfried« und »Das Rheingold«). Gastengagements führten sie u. a. an die Opernhäuser von San Francisco, Los Angeles und Seattle, an die Finnische Nationaloper, die Hamburgische Staatsoper, die Oper Frankfurt, die Oper Graz, zu den Bregenzer Festspielen, an die Mailänder Scala, die Oper Rom, die Arena di Verona, das Teatro Lirico di Cagliari sowie nach Las Palmas, Hongkong und Palermo. Seit der Spielzeit 2010/2011 ist sie regelmäßig an der Semperoper Dresden zu hören, u. a. als Prinz Orlofsky (»Die Fledermaus«), Isabella (»L’italiana in Algeri«), Azucena, Venus (»Tannhäuser«), Ulrica (»Ein Maskenball«), Ortrud (»Lohengrin«), Eboli, Klytämnestra (»Elektra«), Hexe (»Hänsel und Gretel«) und Filipjewna (»Eugen Onegin«). 2016/2017 präsentierte sie ihre Vielfältigkeit mit einem Solo-Jazz-Abend in der Veranstaltungsreihe »Semper Bar«.