Solistin
Tamara Gura
Tamara Gura wurde in den USA geboren. Engagements führten die junge Mezzosopranistin bereits an einige der renommiertesten europäischen Opernhäuser, darunter die English National Opera in London, das Teatro dell’Opera di Roma, die Hamburgische Staatsoper und die Semperoper Dresden. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Ingo Metzmacher, James Conlon, Nello Santi, Christian Curnyn, Alessandro De Marchi, Alan Curtis, Matthew Halls und George Petrou. An der Hamburgischen Staatsoper war sie in Partien wie Sesto (»Giulio Cesare in Egitto«), Polina (»Pique Dame«), Zaida (»Il turco in Italia«) und Gymnasiast (»Lulu«) zu hören. Von 2007 bis 2011 war sie Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe, wo sie u. a. Idamante (»Idomeneo«), Cherubino (»Le nozze di Figaro«), Dorabella (»Così fan tutte«), Zerlina (»Don Giovanni«) und Hänsel (»Hänsel und Gretel«) sang. 2010 gab sie ihr Debüt als Rosina (»Il barbiere di Siviglia«) an der Semperoper Dresden.
Jüngere Engagements führten sie u. a. an die English National Opera und ans Teatro dellʼOpera di Roma als Hermia in Brittens »A Midsummer Night’s Dream« sowie nach Salzburg als Cenerentola, Ariodante und Dorabella. Weitere Gastengagements umfassten u. a. die Titelrolle in »La Cenerentola« am Theater Erfurt und am Theater Dortmund, Prinz Orlofsky (»Die Fledermaus«) in Tokio und Salzburg sowie Cherubino beim Central City Opera Festival in den USA. Zudem war sie als Sesto (»La clemenza di Tito«) an der Semperoper Dresden, als Orfeo »Orfeo ed Euridice« in Wiesbaden und Antwerpen sowie in der Titelrolle in Händels »Ariodante« am Aalto-Theater Essen zu erleben.