Solistin
Maria Fiselier
Die holländische Mezzosopranistin Maria Fiselier erhielt ihre Ausbildung am Koninklijk Conservatorium in Den Haag bei Sasja Hunnego und besuchte zahlreichen Meisterklassen, u. a. bei John Fisher, Brindley Sherrat, Rudolf Jansen und Joyce DiDonato. 2011 gewann sie den Publikumspreis beim Grachtenfestival Conservatorium Concours und u. a. den »Young Talent Award« beim Internationalen Gesangswettbewerb von 's-Hertogenbosch 2012. In der Spielzeit 2012/2013 war sie Mitglied des Londoner National Opera Studios.
Maria Fiselier sang u. a. Zweite Magd (»Daphne«) sowie in Rihms »Jakob Lenz« am Brüsseler Théâtre Royal de la Monnaie, Delia (»Il viaggio a Reims«) an der Dutch National Opera, Gräfin Ceprano in einer konzertanten Aufführung von »Rigoletto« im Amsterdamer Concertgebouw, Ausschnitte aus »Carmen« beim Miyazaki International Music Festival in Japan, Susie (Bernsteins »A quiet place«) in einer Produktion des Ensembles Modern im Berliner Konzerthaus sowie die Partien Suzuki (»Madama Butterfly«) und Serena (Wolf-Ferraris »I gioielli della Madonna«) an der Opera Holland Park in London. Beim Aldeburgh-Festival stand sie als Nancy (»Albert Herring«), Dorabella (»Così fan tutte«) und Mercédès (»Carmen«) auf der Bühne.
Zu ihrem Konzertrepertoire zählen Oratorien wie Duruflés »Requiem«, Vivaldis »Gloria«, Rossinis »Petite Messe solennelle«, Honeggers »Le Roi David« sowie Bachs »Weihnachtsoratorium«, »Matthäus-Passion« und »Magnificat«. Als Solistin in Beethovens Sinfonie Nr. 9 debütierte sie in De Doelen in Rotterdam.
Dabei arbeitete die junge Sängerin mit Orchestern wie dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem Orchestra of the Eighteenth Century, dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestraund der City of London Sinfonia und Dirigenten wie Kent Nagano, Steuart Bedford, Kenneth Montgomery, James Gaffigan, Franck Ollu, Lothar Koenigs und Stefano Montanari zusammen.