Lena Belkina
Lena Belkina © Julia Spicker

Solistin

Lena Belkina

Lena Belkina studierte an der Nationalen Musikakademie der Ukraine »Peter Tschaikowsky« unter der Leitung von Eugenia Miroshnichenko und Nikolai Gorbatov. 2008 gewann sie den bedeutendsten Gesangswettbewerb der Ukraine, den Borys-Romanovich-Hmyria-Wettbewerb in Kiew, und ging von 2009 bis 2012 als Ensemblemitglied an die Oper Leipzig. 2010 sang sie im Eröffnungskonzert der Händelfestspiele in Halle Elmira in Händels »Il Floridante« sowie bei den Leipziger Bach-Festspielen und im Wiener Konzerthaus Etelia in Meyerbeers »Emma di Resburgo«. 2012 folgte der Diplomabschluss mit Auszeichnung und die Verleihung des Akademischen Grades an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig.

Sie gastierte u. a. als Olga (»Eugen Onegin«) am Teatro Comunale di Bologna, am St. Petersburger Mikhailovsky-Theater als Polina und Milowsor (»Pique Dame«), als Cherubino (»Le nozze di Figaro«) am New National Theater Tokyo und am Teatro Real Madrid, als Rosina (»Il barbiere di Siviglia«) an der Deutschen Oper am Rhein und u. a. als Cherubino, Flora (»La traviata«), Javotte (»Manon«) und Zweite Dame (»Die Zauberflöte«) an der Wiener Staatsoper.

Besondere Aufmerksamkeit brachte der Sängerin 2012 der Auftritt als Angelina in Carlo Verdones Verfilmung von Rossinis »La Cenerentola«. Die Produktion wurde mit dem »Prix Italia 2012« sowie dem Publikumspreis beim Festival »Music Gardens« in Warschau ausgezeichnet und wurde mittlerweile in mehr als 150 Ländern ausgestrahlt.

Als Exklusiv-Künstlerin nahm Lena Belkina für das Label Sony Classical ein Belcanto-Album unter der Leitung von Alessandro de Marchi mit dem Münchner Rundfunkorchester sowie ein Wiener-Klassik-Album mit Andrea Sanguineti und dem ORF Radio-Synphonieorchester Wien auf.

Im Sommer 2014 sang sie Arsace in einer neu revidierten Ausgabe von Rossinis »Aureliano in Palmira« beim Rossini Opera Festival in Pesaro.