Kevin Clarke
© Sven Serkis

Kevin Clarke

Der deutsch-irische Musikjournalist und Operettenforscher Kevin Clarke wurde in Berlin geboren und studierte an der dortigen Freien Universität Musikwissenschaft und Literaturgeschichte. Seine Dissertation schrieb er zum Thema »Im Himmel spielt auch schon die Jazzband: Emmerich Kálmán und die transatlantische Operette«. Als Kurator konzipierte Clarke 2012 die Ausstellung »Welt der Operette: Glamour, Stars, Showbusiness« am Theatermuseum Wien. Außerdem kuratierte er am Schwulen Museum Berlin die Erik Charell-Ausstellung »Glitter and Be Gay« rund um »Im weißen Rössl« sowie weitere Ausstellungen, u. a. zu Siegfried Wagner. Clarke hat diverse Bücher und Aufsätze zur Operetten- und Musicalgeschichte und Aufführungspraxis geschrieben, unterrichtet an der Hochschule in Osnabrück und leitet seit 2006 das Operetta Research Center Amsterdam. Ein Fokus seiner Arbeit sind LGBTQ-Aspekte des Musiktheaters. Man kann ihn in der Rosa-von-Praunheim-Doku »Operndiven – Operntunten« sehen sowie in Ralf Plegers Florence-Foster-Jenkins-Kinofilm, ebenso im Paul-Abraham-Dokumentarfilm »Bin nur ein Jonny«. 2022 gab er das Buch »Breaking Free: Die wunderbare Welt des LGBTQ-Musicals« heraus, 2025 folgte »Glitter and Be Gay Reloaded: Die authentische Operette und ihre schwulen Verehrer«.