Solist
Hans Gröning
Hans Gröning lebt in Berlin und ist seit 2004 freischaffend tätig. Er erhielt seine Gesangsausbildung bei Gisela Schröter und debütierte als Preisträger des internationalen Gesangswettbewerbs an der Kammeroper Schloss Rheinsberg.
2006 gastierte er in einer belgischen Produktion von Wolfgang Rihms »Jakob Lenz« am Opernhaus Kopenhagen, in Brüssel, Rotterdam, Luxemburg und an der Opéra Bastille in Paris. Er ist häufiger Gast an der Komischen Oper Berlin und gestaltete hier u. a. Farfarello in »Die Liebe zu den drei Orangen« (Regie: Andreas Homoki), die Partie des Albany in Reimanns »Lear« (Regie: Hans Neuenfels) und den Zigeuner in Mussorgskys »Der Jahrmarkt von Sorotschinzi« (Regie: Barrie Kosky). Zu den wichtigsten Partien seines Repertoires gehören Alban Bergs Wozzeck, Paul Hindemiths Cardillac, Telramund (»Lohengrin«) und Alberich (»Das Rheingold«). Am Staatstheater Nürnberg verkörperte er die Titelpartie in der Neuproduktion von »Jakob Lenz« (Regie: Tilman Knabe). 2020 folgte die Rolle des Piratenkönigs in Sullivans »Die Piraten von Penzance« (Regie: Christian Brey) und 2023 General Bumm in »Die Großherzogin von Gerolstein« (Regie: Andreas Kriegenburg). Des Weiteren gastierte er am Nationaltheater Mannheim als Bartolo (»Der Barbier von Sevilla«) und gab am Theater Osnabrück in der Titelpartie in »Wallenstein« von Jaromír Weinberger sein Rollendebüt. Am Landestheater Linz gab er 2025 sein Hausdebüt als Fürst Ypsheim in »Wiener Blut«, beim Lehár-Festival in Bad Ischl sang er 2026 die Partie des Lambertuccio in »Boccaccio« (Regie: Thomas Enzinger).
Bereits seit 2013 ist Hans Gröning eng mit dem Staatstheater am Gärtnerplatz verbunden. Nach seinem Debüt als Oberst Ollendorf (»Der Bettelstudent«) folgte die Verpflichtung als Fürst Ypsheim (»Wiener Blut«) und zur Wiedereröffnung des Hauses die Partie des Baron Zeta in »Die lustige Witwe«. In Peter Konwitschnys Inszenierung der Oscar-Straus-Operette »Der tapfere Soldat« sang er die Partie des Oberst Popoff. Darüber hinaus war er in München als Bartolo in der Neuproduktion von Rossinis »Der Barbier von Sevilla« zu erleben (Regie: Josef E. Köpplinger).