Solistin
Dubravka Mušović
Dubravka Mušović begann nach dem abgeschlossenen Studium der Architektur in Zagreb mit einem Gesangsstudium und erhielt ihren Magistertitel in den Fächern Oper und Gesang. Während des Studiums belegte sie Meisterkurse bei Dunja Vejzović sowie Ruza Baldani und arbeitete danach mit Eva Blahova.
Ihr Debüt gab Dubravka Mušović im Jahr 2000 an der Prager Staatsoper mit der Titelpartie in Bizets »Carmen«, welche sie 2002 auch am Janáček-Theater in Brünn sang. Ihr erstes Festengagement führte sie in der Folge an das Kroatische Nationaltheater in Zagreb, wo sie u. a. Partien in Händels »Giulio Cesare in Egitto« und Bellinis »I Capuleti e i Montecchi« übernahm. Zudem gab sie in Zagreb ihr Rollendebüt als Amneris in Verdis »Aida«.
Ab der Spielzeit 2005/2006 war Dubravka Mušović über mehrere Jahre hinweg festes Ensemblemitglied am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, wo sie u. a. als Eboli in Verdis »Don Carlos«, Begbick in Weills »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny«, Fricka in Wagners »Das Rheingold« sowie Adalgisa in Bellinis »Norma« zu erleben war. Neben ihrem Engagement in Saarbrücken blieb sie auch weiterhin eng mit dem Kroatischen Nationaltheater in Zagreb verbunden, wo sie u. a. als Mère Marie in Poulencs »Dialogue des Carmélites« sowie Santuzza in Mascagnis »Cavalleria rusticana« zu hören war.
Bei den Trierer Antikenfestspielen 2007 sang Dubravka Mušović die Dalila in Camille Saint-Saëns »Samson und Dalila«. In der Spielzeit 2009/2010 übernahm sie u. a. die Partie der Ježibaba in Dvořáks »Rusalka« an der Oper Graz in einer Neuinszenierung von Stefan Herheim sowie die Adalgisa in einer Neuproduktion von »Norma« am Kroatischen Nationaltheater in Zagreb.
Auch im Konzertbereich ist die Mezzosopranistin tätig und wirkte international bei zahlreichen Aufführungen u. a. von Mozarts »Requiem«, Bachs »h-Moll-Messe« und Dvořáks »Stabat Mater« mit. Gemeinsam mit Jonas Kaufmann sang sie im April 2006 beim Jubiläums-Festkonzert des Richard-Wagner-Verbandes Saarland am Staatstheater Saarbrücken.