Solist
Bernhard Berchtold
Der österreichische Tenor Bernhard Berchtold studierte am Mozarteum in Salzburg bei Horiana Brănișteanu und besuchte die Liedklasse von Hartmut Höll. Ausgezeichnet mit mehreren Preisen bei internationalen Gesangswettbewerben erhielt er eines seiner ersten Engagements im Rahmen der Händel-Festspiele in Karlsruhe. Am dortigen Badischen Staatstheater konnte er sich zwischen 2003 und 2011 ein umfangreiches Repertoire erarbeiten, das Rollen wie Belmonte (»Die Entführung aus dem Serail«), Ferrando (»Così fan tutte«), Don Ottavio (»Don Giovanni«), Tamino (»Die Zauberflöte«) und die Titelpartie in »Idomeneo« sowie Lenski (»Eugen Onegin«), Alfredo (»La traviata«), die Titelpartie in Massenets »Werther« und Aschenbach (»Death in Venice«) umfasst. In der Spielzeit 2009/2010 gab er mit der Partie des Henry (»Die schweigsame Frau«) sein Debüt am Teatro de la Maestranza in Sevilla und an der Dresdner Semperoper. Weitere Gastengagements führten ihn u. a. an das Teatro Comunale Bologna, das Teatro Carlo Felice Genova, an die Staatsopern Hannover und München, die Opéra Lyon, die Mailänder Scala, an das Teatro Verdi Trieste und das Wiener Theater an der Wien sowie zu den Salzburger Festspielen, wo er im Mozartjahr 2006 die Tenorpartien in »Die Schuldigkeit des ersten Gebots«, »Bastien und Bastienne« und in »Der Schauspieldirektor« sang.
Zudem ist Bernhard Berchtold ein gefragter Lied- und Oratoriensänger. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Howard Arman, Christian Arming, Nikolaus Harnoncourt, Ton Koopman, Simon Rattle, Helmuth Rilling und Sebastian Weigle zusammen.
Jüngere Engagements umfassen u. a. sein Debüt als Max (»Der Freischütz«) an der Oper in Nizza sowie bei der Styriarte in Graz, Edwin (»Die Csárdásfürstin«) und Don Ottavio an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf, Achilles (Glucks »Iphigenie in Aulis«) am Pfalztheater Kaiserslautern sowie Tamino am Teatro Lirico di Cagliari.