Solistin
Antonia Schuchardt
Die Mannheimer Sopranistin beendete im April 2024 ihren Master of Arts an der Universität der Künste Berlin. Als Preisträgerin des Heidelberger Frühlings war sie im Radiokonzert des SWR Kultur Stuttgart mit ihrer Lied-Duo-Partnerin Leonie Bulenda zu hören. In der Spielzeit 2024/2025 erhielt sie einen Teilspielzeitvertrag am Theater Passau und verkörperte dort die Najade (»Ariadne auf Naxos«) sowie Baronin Elsa Schrader (»The Sound of Music«). Zudem war sie als Flora (»The Turn of The Screw«) sowie in der Uraufführung »Alpha&Omega« am Nationaltheater Mannheim zu erleben und trat in verschiedenen Rollen in der Produktion »An allem ist Hütchen schuld!« im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth auf. In Bayreuth sang sie überdies im Festspielchor der Bayreuther Festspiele 2025 in »Lohengrin«, »Parsifal« und »Die Meistersinger von Nürnberg«. Konzerttätigkeiten führten sie u. a. nach Rom, Karlovy Vary, Berlin und Frankfurt am Main.
Beim MUT-Gesangswettbewerb Spezial »Johann Strauss« 2024 des Gärtnerplatztheaters in Kooperation mit dem Johann Strauss-Festjahr 2025 gewann Antonia Schuchardt Gastengagements am Gärtnerplatztheater (Papagena in »Die Zauberflöte«) und an der Volksoper Wien (Barbarina in »Le nozze di Figaro«) und erhielt den Medienpreis des »orpheus-Magazins«. In der Spielzeit 2025/2026 war sie Mitglied des Opernstudios Thüringen am Theater Erfurt und sang dort Rollen wie Zerlina (»Don Giovanni«), Isabella (»Märchen im Grand Hotel«), Oscar (»Un ballo in maschera«) und Ensemble I (»In 80 Tagen um die Welt«). Seit der Spielzeit 2026/2027 ist sie festes Ensemblemitglied in Erfurt.