Anna Prohaska
Anna Prohaska Photo: Marco Borggreve
Anna Prohaska
Anna Prohaska Photo: Marco Borggreve

Solistin

Anna Prohaska

Die preisgekrönte österreichisch-englische Sopranistin Anna Prohaska debütierte im Alter von 18 Jahren an der Komischen Oper Berlin als Flora in Brittens »The Turn of the Screw« und bald darauf an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, mit der sie seit ihrem 20. Lebensjahr eng verbunden ist. Seitdem führte sie ihre Karriere in die größten Opernhäuser der Welt, darunter das Theater an der Wien, die Mailänder Scala, das Royal Opera House Covent Garden London, die Pariser Opéra, die Hamburgische Staatsoper, das Festival d’Aix-en-Provence, die Bayerische Staatsoper und die Salzburger Festspiele.

Zu ihren Opernhighlights zählen »Pelléas et Mélisande« an der Hamburgischen Staatsoper, »Saul«, »Orlando«, Anne Trulove (»The Rake’s Progress«), Marzelline (»Fidelio«) und Purcells »Fairy Queen« am Theater an der Wien, Zerlina (»Don Giovanni«) an der Mailänder Scala, Constance (»Les Dialogues des Carmélites«) und Nannetta (»Falstaff«) am Royal Opera House Covent Garden, Blonde (»Die Entführung aus dem Serail«) an der Pariser Opéra, Morgana (»Alcina«) beim Festival d’Aix-en-Provence, Sophie (»Der Rosenkavalier«) in Baden-Baden, Iphis (»Jephtha«) an der Dutch National Opera sowie Blonde, Ännchen (»Der Freischütz«) und Phani (»Les Indes galantes«) an der Bayerischen Staatsoper. Als regelmäßiger Gast bei den Salzburger Festspielen trat Anna Prohaska als Vitellia (»La clemenza di Tito«), Zerlina, Despina (»Cosi fan tutte«), Deola in Luigi Nonos » Al gran sole carico d’amore«, Susanna (»Le nozze di Figaro«), Cordelia in Aribert Reimanns »König Lear« und in Konzerten mit dem NHK-Sinfonieorchester Tokio und den Wiener Philharmonikern auf.

Anna Prohaska tritt regelmäßig mit den renommiertesten Orchestern der Welt auf, darunter die Berliner Philharmoniker, die Wiener Philharmoniker, das London Symphony Orchestra und das Royal Concertgebouw Orchestra unter Dirigent:innen wie Simon Rattle, Daniel Harding, Claudio Abbado, Mariss Jansons, Yannick Nézet-Séguin und Gustavo Dudamel.

Zu den Höhepunkten der Saison 2022/2023 gehörten Pamina (»Die Zauberflöte«) am Royal Opera House Covent Garden, Illia (»Idomeneo«) an der Staatsoper Unter den Linden Berlin und ihre Rückkehr zum Festival von Aix-en-Provence. Auf dem Konzertpodium gab sie Konzerttourneen mit dem Ensemble Resonanz und Il Giardino Armonico. Neben einer Vielzahl von Rezitalen und Konzerten führte Anna Prohaska Kurtags »Kafka-Fragmente« mit Isabelle Faust im Musikverein Wien auf und tourt mit Nicholas Altstadt und Francesco Corti im Rahmen des »Babylon Trios« mit ihrem Programm »Endor«. Darüber hinaus trat Anna Prohaska an der Deutschen Oper Berlin, bei den Bregenzer Festspielen, an der Pariser Opéra Comique, der Hamburgischen Staatsoper und dem Teatro Real Madrid auf.

Aus zahlreichen Aufnahmen und Musikvideos entstand 2013 der Dokumentarfilm »The Fabulous World of Anna Prohaska«. Ihr erstes Soloalbum »Sirène« erschien 2011 bei der Deutschen Grammophon, gefolgt von »Enchanted Forest« 2013 und »Behind the Lines« 2014. Zu den jüngsten Alben gehören die Chartstürmer »Serpent & Fire« mit Il Giardino Armonico, »Paradise Lost« mit Julius Drake, »Bach ‒ Redemption« mit der Lautten Compagney für Alpha Classics, »Celebration of Life in Death« mit dem La Folia Barockorchester für Alpha und »György Kurtág ‒ Kafka-Fragmente« für Harmonia Mundi.