nach oben
Navigation überspringen

Die Faschingsfee

Die Faschingsfee

Operette


von Alfred Maria Willner und Rudolf Österreicher.
Musik von Emmerich Kálmán.
Textfassung für das Staatstheater am Gärtnerplatz von Josef E. Köpplinger.

Altersempfehlung ab 12 Jahren

16. Februar 2017  · 19.30 – 21.30 Uhr   ·  eine Pause
Alte Kongresshalle
Premiere

Daniel Prohaska (Victor Ronai), Ensemble
© Marie-Laure Briane
Ensemble
© Marie-Laure Briane
Camille Schnoor (Fürstin Alexandra Maria), Daniel Prohaska (Viktor Ronai), Ensemble
© Marie-Laure Briane
Daniel Prohaska (Viktor Ronai), Ensemble
© Marie-Laure Briane
Ensemble
© Marie-Laure Briane
Dagmar Hellberg (Rosl, Wirtin und Leopoldines Schwester), Erwin Windegger (Herzog Ottokar von Grevlingen)
© Marie-Laure Briane
Ensemble
© Marie-Laure Briane
Ballettensemble
© Marie-Laure Briane
Ensemble
© Marie-Laure Briane
Maximilian Mayer (Graf Lothar Mereditt), Ensemble
© Marie-Laure Briane
Ensemble
© Marie-Laure Briane
Nadine Zeintl (Lori Aschenbrenner, Choristin), Simon Schnorr (Baron Hubert von Mützelberg), Ensemble
© Marie-Laure Briane
Ensemble
© Marie-Laure Briane
Ensemble
© Marie-Laure Briane
Daniel Prohaska (Viktor Ronai), Ensemble
© Marie-Laure Briane
Ensemble
© Marie-Laure Briane
Ensemble
© Marie-Laure Briane
Camille Schnoor (Fürstin Alexandra Maria), Daniel Prohaska (Viktor Ronai)
© Marie-Laure Briane
Nadine Zeintl (Lori Aschenbrenner, Choristin), Simon Schnorr (Baron Hubert von Mützelberg), Ensemble
© Marie-Laure Briane
Camille Schnoor (Fürstin Alexandra Maria), Daniel Prohaska (Viktor Ronai), Ensemble
© Marie-Laure Briane
Ensemble
© Marie-Laure Briane
Camille Schnoor (Fürstin Alexandra Maria), Ballettensemble
© Marie-Laure Briane
Daniel Prohaska (Viktor Ronai), Ensemble
© Marie-Laure Briane
Ensemble
© Marie-Laure Briane
Ensemble
© Marie-Laure Briane
Gisela Ehrensperger (Leopoldine Brandlmayer, Wirtin)
© Marie-Laure Briane
Ensemble
© Marie-Laure Briane
Ensemble
© Marie-Laure Briane
Ballettensemble
© Marie-Laure Briane
Erwin Windegger (Herzog Ottokar von Grevlingen), Dagmar Hellberg (Rosl, Wirtin und Leopoldines Schwester), Franz Wyzner (Josef, Oberkellner)
© Marie-Laure Briane
Camille Schnoor (Fürstin Alexandra Maria), Daniel Prohaska (Viktor Ronai)
© Christian POGO Zach


Inhalt

Während draußen der Erste Weltkrieg tobt, feiert die Münchner Bohème den Fasching des Jahres 1917 als einen Tanz auf dem Vulkan im Künstlercafé der Leopoldine Brandlmayer. Es gibt sogar doppelt Grund zum Feiern, denn der Maler Viktor Ronai wurde soeben bei einem Wettbewerb mit dem mit 10.000 Mark dotierten Siegerpreis ausgezeichnet! Als dann auch noch eine unbekannte Schöne zu den Feiernden stößt, von der Viktor sich wie magisch angezogen fühlt, könnte sein Glück kaum größer sein. Selbstverständlich verteidigt er seine Faschingsfee gegen die plumpen Avancen des Grafen Mereditt, der in jener Faschingsnacht auf ein Tête-à-tête aus ist. Dumm nur, dass ausgerechnet jener Graf der Stifter des Preisgeldes ist, das sich Viktor am nächsten Morgen abholen wollte, und der ihm dieses nun empört verweigert. Als dann auch noch seine Faschingsfee in die Nacht entschwindet, glaubt Viktor sein Glück vernichtet … Wird sich das Blatt für ihn noch wenden? Und wer steckt hinter dieser mysteriösen Faschingsfee?

1915 landete der ungarische Komponist Emmerich Kálmán mit »Die Csárdásfürstin« in der Operettenmetropole Wien seinen wohl größten Publikumshit. Für sein nächstes Stück, das am 21. September 1917 am Wiener Johann-Strauß-Theater das Licht der Bühnenwelt erblicken sollte, griff Kálmán mit den Textdichtern Alfred Maria Willner und Rudolf Österreicher auf ein bereits in Budapest erfolgreich uraufgeführtes Werk zurück, das sogar schon den New Yorker Broadway erobert hatte: So wurde »Zsuzsi kisasszony« (»Fräulein Susi«) bzw. »Miss Springtime« (»Fräulein Frühling«) für das Wiener Publikum der Kriegsjahre zu »Die Faschingsfee«. Dazu erdachte das Autorentrio eine im Münchner Fasching spielende Handlung, die zum Ausklang der Monarchien in Bayern wie Österreich-Ungarn dazu aufruft, sich über standesdünkelnde Konventionen hinwegzusetzen und stattdessen seinem Herzen zu folgen. Während sie für Fritzi Massary in Berlin höchst erfolgreich zum Star-Vehikel umgebaut wurde, erlebte »Die Faschingsfee«, die mit Hits wie »Heut’ flieg ich aus«, »Liebling, du mein Liebling« und »Lieber Himmelvater, sei nicht bös« der »Csárdásfürstin« musikalisch in nichts nachsteht, 1918 ihre Münchner Erstaufführung am Gärtnerplatztheater und trat in den Folgejahren ihren Siegeszug um die Welt an. Anlässlich des 100. Geburtstags des Stückes gräbt Josef E. Köpplinger mit seinem Team den über die Jahrzehnte in Vergessenheit geratenen Karnevalsspaß wieder aus und haucht ihm pünktlich zum Münchner Fasching 2017 neues Leben ein!

Regieteam / Besetzung

Fürstin Alexandra Maria Camille Schnoor
Herzog Ottokar von Grevlingen Erwin Windegger
Baron Hubert von Mützelberg Simon Schnorr
Graf Lothar Mereditt Maximilian Mayer
Graf Eberhardt, Offizier Uwe Thomsen
Viktor Ronai, Maler Daniel Prohaska
Andreas Lubitschek, Tiermaler Frank Berg
Julian Meringer, Lyriker Josef Ellers
Richard Goetz, Kabarettsänger Peter Neustifter
Gideon, Bildhauer Jan Alexander Naujoks
Liesl, Malerin Susanne Seimel
Adah, Ausdruckstänzerin Laura Schneiderhan
Lori Aschenbrenner, Choristin Nadine Zeintl
Franzi, Choristin Katharina Lochmann
Gusti, Choristin Ulrike Dostal
Leopoldine Brandlmayer, Wirtin Gisela Ehrensperger
Rosl, Wirtin und Leopoldines Schwester Dagmar Hellberg
Josef, Oberkellner Franz Wyzner
Der alte Ofinger Polizist Fritz Graas

Chor, Ballett und Statisterie des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

Video




Audio

Lied Fürstin Alexandra Maria »Wenn der Zufall mir Champagner kredenzt«

Camille Schnoor (Fürstin Alexandra Maria)

Walzerlied Viktor Ronai & Baron Hubert von Mützelberg »Sehʼ ich wo zwei schöne Augen«

Daniel Prohaska (Viktor Ronai), Simon Schnorr (Baron Hubert von Mützelberg)
Frank Berg (Andreas Lubitschek), Josef Ellers (Julian Meringer), Peter Neustifter (Richard Goetz), Jan Alexander Naujoks (Gideon), Susanne Seimel (Liesl), Laura Schneiderhan (Adah),  Nadine Zeintl (Lori Aschenbrenner), Katharina Lochmann (Franzi), Ulrike Dostal (Gusti), Gisela Ehrensperger (Leopoldine Brandlmayer), Dagmar Hellberg (Rosl),  Franz Wyzner (Josef)

Duett Lori Aschenbrenner & Baron Hubert von Mützelberg »Hättʼ ich doch gefolgt dem Großpapa«

Nadine Zeintl (Lori Aschenbrenner, Choristin), Simon Schnorr (Baron Hubert von Mützelberg)

Duett Fürstin Alexandra Maria & Viktor Ronai »Liebling, du mein Liebling«

Camille Schnoor (Fürstin Alexandra Maria), Daniel Prohaska (Viktor Ronai)

Ensemble »Als die Sintflut kam auf Erden«

Nadine Zeintl (Lori Aschenbrenner), Laura Schneiderhan (Adah), Simon Schnorr (Baron Hubert von Mützelberg), Frank Berg (Andreas Lubitschek), Josef Ellers (Julian Meringer), Peter Neustifter (Richard Goetz), Jan Alexander Naujoks (Gideon), Susanne Seimel (Liesl), Katharina Lochmann (Franzi), Ulrike Dostal (Gusti), Maximilian Mayer (Graf Lothar Mereditt)

Einführungsmatinee

Vor der Premiere am 16. Februar 2017 gibt Produktionsdramaturg Michael Alexander Rinz gemeinsam mit beteiligten Künstlerinnen und Künstlern in der Einführungsmatinee am 5. Februar 2017 um 11 Uhr im Akademietheater einen Einblick in Stück und Inszenierung.

Hier kommen Sie zur Matinee. Der Eintritt ist frei, eine Einlasskarte ist erforderlich.