LA TRAVIATA

Premiere der Oper »La traviata« im Staatstheater am Gärtnerplatz

Mai 2026; Am Freitag, 22. Mai um 19.30 Uhr findet im Staatstheater am Gärtnerplatz die Premiere der Oper »La traviata« von Giuseppe Verdi in der Regie von Isabel Ostermann statt. Alle Partien werden auch in dieser Produktion wieder fast ausschließlich mit dem Ensemble des Hauses doppelt besetzt. Die Sopranistin Jennifer O’Loughlin (als Violetta Valéry) und der Tenor Matteo Ivan Raššićæ (als Alfredo Germont) geben zudem in der Premiere ihr Rollendebut. Das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz wird dirigiert von seinem Chefdirigenten Rubén Dubrovsky.

Frei wie ein Vogel ging die Pariser Kurtisane Violetta Valéry bisher ihrem Geschäft nach, ließ sich dafür heute mit dem und morgen mit jenem ein. In Alfredo Germont hat sie nun den Mann gefunden, mit dem sie sesshaft werden möchte. Doch Alfredo stammt aus einer angesehenen Familie, und an Violetta haftet ihre höchst zweifelhafte Vergangenheit. Da ist es nicht verwunderlich, dass sich Alfredos Vater Sorgen um die Reputation seiner Familie macht und damit – ohne es zu wollen – das junge Liebespaar in tiefes Unglück stürzt.

Mit »La traviata« schrieben Giuseppe Verdi und sein Librettist Francesco Maria Piave nach Alexandre Dumas’ Drama »La Dame aux camélias« (»Die Kameliendame«) eine der berührendsten italienischen Opern, die 1853 bei der Uraufführung zunächst durchfiel. Wurde hier doch, wie der Titel schon sagt, eine »vom rechten Wege Abgekommene« ins Zentrum des Geschehens gestellt – für die damalige Zeit eine unerhörte Vorstellung! Heute gehört »La traviata« zu den meistgespielten Opern überhaupt, voller Ohrwürmer und mit Paraderollen für exquisite Sängerinnen und Sänger.

Oper
Musik von Giuseppe Verdi Libretto von Francesco Maria Piave
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Musikalische Leitung: Rubén Dubrovsky / Anne Hinrichsen I Regie: Isabel Ostermann I Bühne: Stephan von Wedel I Kostüme: Alfred Mayerhofer I Choreografie: Alex Frei I Licht: Peter Hörtner I Dramaturgie: Michael Alexander Rinz