172.000 verkaufte Karten
Gesteigerte Besucheranzahl, gesteigerte Auslastung, gesteigerter Jugendanteil. Das Staatstheater am Gärtnerplatz verzeichnet die erfreulichste Saisonbilanz seit acht Jahren.
Das Staatstheater am Gärtnerplatz schließt die Saison 2009/10 mit der erfreulichsten Spielzeitbilanz der Intendanz Peters und der höchsten Auslastung seit acht Jahren ab. Insgesamt rund 172.000 verkaufte Karten verzeichnet das Staatstheater am Gärtnerplatz in der Spielzeit 2009/10, davon 166.800 in der Hauptspielstätte im Großen Haus. Das entspricht einem Plus von 9.000 verkauften Karten gegenüber der vergangenen Spielzeit und der zweithöchsten Rate seit sechs Jahren.
Hinzu kommen elf externe Gastspiele mit insgesamt 4.300 Besuchern, drei Benefiz-Veranstaltungen im Haus mit 1.750 Gästen, die Spielzeiteröffnungsveranstaltung TheaterverGnügen mit 3.600 Besuchern und das Gärtnerplatz Open Air, das insges. 4.500 Menschen wahrnahmen. So erreicht das Gärtnerplatztheater zum Saisonende mit seinen insgesamt 356 Veranstaltungen in der Spielzeit 2009/10 über 186.000 Menschen.
Die Gesamtauslastung in den Kernsparten (Oper, Operette, Musical und Tanz, ohne Sonder- und Klein-Programme) konnte nach dem Anstieg in den ersten beiden Jahren der Intendanz Peters in dieser Spielzeit nochmals gesteigert werden und liegt jetzt bei 78,08% der angebotenen Plätze, dem höchsten Wert seit 2000/2001.
Besonders erfreulich ist dabei der Jugendanteil, der mit 34.500 an Schüler und Studenten verkauften Karten bei erstaunlichen 20% liegt und damit im Vergleich zu den vergangenen beiden Spielzeiten (mit 13,5 und 16 %) nochmals deutlich angestiegen ist. Diese Steigerung ist ein Resultat der gesteigerten Aktivitäten im Kinder- und Jugendbereich mit ihren vielfältigen Angeboten für und mit jungen Besuchern, einem wesentlichen Schwerpunkt der Theaterarbeit am Gärtnerplatz.
Entgegen dem bundesweiten Trend konnte sogar die Zahl der Abonnenten leicht gesteigert werden, die jetzt bei 2.700 liegt. Erstmals nach über 10 Jahren konnte damit der ständige Rückgang der Abonnenten aufgefangen werden und die Abo-Kurve zeigt leicht nach oben, nachdem sie sich in den vergangenen beiden Jahren bereits gefangen hat.
Staatsintendant Dr. Ulrich Peters freut sich: „Diese Bilanz ist ein schöner Beleg dafür, dass wir auf dem besten Weg sind, unsere Ziele für dieses Theater mit seiner einzigartigen Position im bayerischen Kulturgefüge einzulösen. Dies ist umso erfreulicher, als wir damit zeigen können, dass ein ambitionierter Spielplan im Zeichen der Vielfalt, mit zahlreichen Werken auch am Rande des Standard-Repertoires, durchaus positiv vom sehr aufgeschlossenen Gärtnerplatz-Publikum angenommen wird. Wir werden unser Engagement in diesem Sinne in den kommenden beiden Jahren fortsetzen in der schönen Gewissheit, dass wir mit unserer gemeinsamen Arbeit, in der die Leidenschaft und das Herzblut von über 500 Theatermenschen steckt, unser Publikum – junges wie altes – wirklich erreichen.“